Pflegebedürftigkeit beginnt selten mit "ich brauche Pflege". Sie beginnt damit, dass der Wäscheberg liegen bleibt, der Kühlschrank immer ähnlich leer ist, oder der wöchentliche Großeinkauf zur körperlichen Anstrengung wird. Hauswirtschaftliche Hilfe ist die niederschwelligste Form der Unterstützung — und oft die wirkungsvollste.

Was leistet eine gute Hauswirtschaftshilfe?

Bei uns übernehmen geschulte Hauswirtschaftskräfte alle Aufgaben, die zum täglichen Leben in den eigenen vier Wänden dazugehören:

  • Wohnungsreinigung — von der wöchentlichen Grundreinigung bis zum Fensterputzen vor Weihnachten
  • Wäsche & Bügeln — Waschen, Trocknen, Falten, Bügeln, in den Schrank legen
  • Einkaufshilfe — gemeinsam zum Markt oder im Auftrag, mit Berücksichtigung von Diäten und Vorlieben
  • Mahlzeiten zubereiten — frisch und passend zu individuellen Bedürfnissen
  • Menüservice — wenn jemand selbst nicht mehr kochen mag, bringen wir das Mittagessen
  • Begleitung — zum Arzt, zur Apotheke, beim Spaziergang, beim Kaffeetrinken
  • Stundenweise Betreuung bei Demenz nach §45b SGB XI — für die Stunden, in denen Sie als Angehöriger Luft holen müssen

Wer zahlt das?

Drei Wege gibt es:

  1. Mit Pflegegrad & Pflegesachleistung: Hauswirtschaftliche Hilfen können über die Pflegesachleistung abgerechnet werden — die Beträge richten sich nach dem Pflegegrad und reichen von ca. 796 € (PG 2) bis 2.299 € (PG 5) monatlich. Wir rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.
  2. Entlastungsbetrag nach §45b SGB XI: Jeder mit Pflegegrad (ab PG 1) hat zusätzlich 131 € im Monat zur Verfügung, die genau für solche Hilfen gedacht sind. Diese 131 € werden oft nicht abgerufen — schade, denn sie verfallen im Folgejahr bis zum 30.06. und können bis dahin übertragen werden. 
  3. Als Selbstzahler ohne Pflegegrad: Sie können unsere Leistungen auch privat in Anspruch nehmen — flexibel im Umfang und ohne Verpflichtung über die nächste Stunde hinaus. Erfahrungsgemäß günstiger, als viele zunächst befürchten.

Woran erkenne ich, dass es Zeit wird?

Achten Sie auf diese kleinen Zeichen:

  • Der Wäscheberg im Schlafzimmer wird größer.
  • Im Kühlschrank stehen immer dieselben drei Sachen.
  • Die Wohnung wirkt nicht mehr "wie früher" — etwas unordentlicher, der Geruch ist ein anderer.
  • Ihr Angehöriger erzählt, dass der wöchentliche Einkauf "zu anstrengend" geworden ist.
  • Sie merken bei Besuchen: Die Energie reicht nicht mehr für Haushalt und sich selbst.

Was uns auszeichnet

Wir arbeiten mit geschulten Mitarbeitenden — keine wechselnden Personen, sondern feste Bezugspersonen, die Sie und Ihre Wohnung kennen. Unsere zentrale Dienstplanung sorgt dafür, dass auch im Vertretungsfall (Krankheit, Urlaub) jemand kommt. Wir sind an die Schweigepflicht gebunden und arbeiten Hand in Hand mit allen Beteiligten — Arzt, Pflegekasse, Familie.

Wie geht's los?

Wir bieten ein kostenloses Erstgespräch bei Ihnen zu Hause an. Wir schauen uns die Situation an, fragen nach Vorlieben und Tagesabläufen, und erstellen Ihnen ein individuelles, unverbindliches Angebot. Anruf genügt: 07941 / 9896-0.